ProfiCheck: Gäste-WLAN mit HotSpot Plug’n’Play der Telekom

HotSpot Plug’n’Play der Deutschen Telekom ist eine verhältnismäßig kostengünstige Variante, die Zufriedenheit und Verweildauer von Gästen in Hotels, Restaurants, Cafés, Museen und an vergleichbaren Orten zu erhöhen. Durch die rechtliche Absicherung entfallen jegliche Risiken. Der Anschlussinhaber muss jedoch mit den Konditionen der Deutschen Telekom – Stichwort: SSID und Startseite – einverstanden sein.

WLAN-Zugang per HotSpot Plug’n’Play der Deutschen Telekom für Gäste

HotSpot Plug’n’Play der Deutschen Telekom ist eine WLAN-Lösung für Gäste von Restaurants und Hotels im Speziellen. Allgemein steht der Nutzung von HotSpot Plug’n’Play jedoch an keinem denkbaren Einsatzort etwas im Wege. Es handelt sich um eine einfache Methode, rechtlich sichere, schnelle Zugangsmethoden für das Internet allen Gästen zur Verfügung zu stellen.

Voraussetzungen für HotSpot Plug’n’Play der Deutschen Telekom

Um dieses WLAN-Angebot nutzen zu können, ist zwingend ein Internetanschluss bei der Deutschen Telekom notwendig. Die Downloadrate muss mindestens 16.000 Kilobit pro Sekunde betragen; andernfalls verweigert das für die Nutzung des WLAN-Hotspots zuständige Gerät den Dienst. Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen selbst, nicht mehr als 10 bis 15 Personen gleichzeitig bei einer Verbindung der genannten Geschwindigkeit surfen zu lassen. Mit einer Erhöhung der Downloadrate steigt selbstverständlich auch die Anzahl der Nutzer, die HotSpot Plug’n’Play simultan verwenden dürfen. Die Technologie ist mit allen derzeit erhältlichen DSL-Routern der Telekom und allen Internetgeschwindigkeiten jenseits der angegebenen Marke kompatibel.

Zusätzlich ist, neben dem reinen (V)DSL-Router, ein weiteres Endgerät notwendig. Dies wird von den Gästen verwendet, um Zugang zum Internet zu erhalten. Um die Hardware einzusetzen, reicht es, sie an den bestehenden Router anzuschließen. Die weitere Konfiguration übernimmt die Technik selbst und auch eine SSID, über die der Zugang einwandfrei von Gästen identifiziert werden kann, erhält die Verbindung automatisch. Die einmaligen Kosten für die HotSpot Plug’n’Play-Hardware betragen 149,00 EUR für das Endgerät. Monatlich berechnet die Deutsche Telekom weitere 19,95 EUR für die Nutzung des Zugangs (zuzüglich zu den bereits anfallenden Kosten für die Internetverbindung). Der monatliche Fixpreis bleibt von der Geschwindigkeit des Internetzugangs unberührt.

Um die Installation vorzunehmen, sind eine freie Steckdose (in der Nähe des Routers) sowie ein verfügbarer Netzwerk-Anschluss am Router notwendig. Sobald die Verkabelung abgeschlossen ist, konfiguriert sich das Gerät selbstständig. Nach wenigen Minuten sollte der Vorgang vollständig abgeschlossen sein.

Sofortiger Zugang für Gäste

Der Zugang über HotSpot Plug’n’Play steht für Gäste ohne Passwortabfragen oder eventuelle Registrierungen bereit. Sofort nach Betreten eines Restaurants, beispielsweise, steht der WLAN-Zugang uneingeschränkt zur Verfügung. Da die Hardware alle aktuellen WLAN-Standards unterstützt, ist ein Zugang sowohl mit älteren Notebooks als auch aktuellen Tablets oder Smartphones möglich. Erkennbar ist der Name des Zugangs über die SSID „Telekom_free“. Um eine einwandfreie Identifikation zu gewährleisten, ist die SSID nicht vom Kunden änderbar.

Direkt nach dem Login über diesen kostenlosen Zugang landet der Gast auf einer von der Deutschen Telekom entworfenen Seite. Sie dient nach Aussagen des Unternehmens dazu, Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. Der typische Telekom-Look soll die Gäste davor schützen, sich versehentlich in andere, möglicherweise unsichere WLAN-Zugänge einzuwählen. Denkbar sind jedoch gefälschte Zugangsseiten, die dem Telekom-Modell visuell gleichen. Es ist nicht möglich, die Startseite des HotSpot Plug’n’Play-Zugangs nachträglich zu ändern.

Eigenschaften des HotSpot Plug’n’Play-Zugangs

Zusätzlich verbessern die folgenden Merkmale das Nutzererlebnis durch HotSpot Plug’n’Play:

 • Werbung – mit Ausnahme der Startseite im Corporate Design der Deutschen Telekom – müssen die Gäste nicht ertragen. Eventuelle Banner oder Pop-ups des Unternehmens fallen zu keiner Zeit an. Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Internetverbindung ist für Gäste visuell nicht erkennbar. Dadurch minimiert sich auch das Risiko für die Übertragung von Schadsoftware, die gelegentlich über Werbebanner an unwissende Gäste ausgeliefert wird.

 • Das Traffic-Volumen ist vollständig unlimitiert. Auch bei der Nutzung „kleiner“ Pakete (wie die erwähnten 16.000 Kilobit pro Sekunde) ist daher ein schnelles Surfen ohne Kompromisse möglich, sofern die Nutzeranzahl innerhalb eines gewissen Rahmens bleibt. Auch ist die Download- und Uploadgeschwindigkeit für Gäste ist nicht limitiert. Gäste, die hohe Anforderungen an eine Internetverbindung stellen, sollten daher auch mit der HotSpot Plug’n’Play-Lösung zufrieden sein. Im Zweifelsfall gilt, dass lieber eine zu hohe als zu niedrige Geschwindigkeit gewählt werden sollte.

 • Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Verweildauer eines Gasts im Internet. Bis zum Verlassen des Gebäudes steht die Internetverbindung daher in vollem Umfang zur Verfügung. Künstliche Limitierungen lassen sich mit einer entsprechenden Konfiguration im DSL-Router erzwingen, indem beispielsweise die Internetverbindung zu einem gewissen Zeitpunkt getrennt wird.

 • Die Mindestvertragslaufzeit bei der Nutzung von HotSpot Plug’n’Play beträgt zwölf Monate. Eine einmonatige Kündigungsfrist gestaltet das Angebot recht flexibel. Bei Versäumnis der Kündigung verlängert sich das Angebot selbstständig um weitere zwölf Monate.

Rechtliches zur HotSpot Plug’n’Play-Lösung

Zwei Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die widerrechtliche Nutzung von HotSpot Plug’n’Play nicht möglich ist beziehungsweise für den Anschlussinhaber ohne Konsequenzen bleibt:

 • Die private, unternehmensinterne Verbindung wird durch die Nutzung von HotSpot Plug’n’Play der Deutschen Telekom nicht beeinflusst. Um dieses Ziel zu erreichen, baut die Hotspot-Hardware eine separate Verbindung mit dem Internet auf und erhält auch eine gesonderte IP-Adresse. Die Infrastruktur der Deutschen Telekom selbst stellt somit erst die Verbindung zwischen Gast und Internet her. Jegliche Datenübertragungen zwischen dem eigentlichen Inhaber des Anschlusses und dem Internet sind von den Aktivitäten der Gäste entkoppelt. Eine widerrechtliche Aneignung von urheberrechtlich geschütztem Material beispielsweise bleibt daher ohne Folgen für den Anschlussinhaber.

 • Sollte ein Besucher das Gäste-WLAN dennoch widerrechtlich nutzen, entsteht kein Schaden für den Anschlussinhaber. Alleine die Deutsche Telekom wird in diesen Fällen haftbar gemacht. Solange die Einwahl des Gastes über die SSID „Telekom_free“ erfolgt (und nicht die Anschlussdaten des Inhabers), besteht keine Verbindung zwischen den Aktivitäten des Gastes und dem Anschlussinhaber. Rechtliche Risiken durch die Bereitstellung des kostenlosen Internetzugangs für Gäste drohen somit in keiner Weise.

Übersicht

Einmalige Kosten: 149,00 EUR
Monatliche Kosten: 19,95 EUR
Internet-Anschluss beim Anbieter erforderlich: Ja 
Werbung: Nein
Geschwindigkeit: Mindestens 16.000 KBit/s
Traffic-Volumen: unlimitiert
Gäste-Geschwindigkeit limitiert: Nein
WLAN Namen (SSID) änderbar: Nein
Statistiken: keine Angaben
Kinderfilter: Ja (ohne Zusatzkosten)
Startseite definierbar: Nein
Facebook Check-In: keine Angaben
Geschwindigkeit pro User limitierbar: keine Angaben
Zeitbegrenzung: Nein
Haftungsschutz durch Anbieter: Ja

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