Der Markt alkoholfreier Getränke boomt

Wer Nicht-Alkohltrinkern als Speisebegleiter nur Wasser, Saft und Limonade anbietet, verschenkt eine wachsende Einnahmequelle.


Welche Alternativen gibt es?
Zu den Alternativen zählen selbst gemachte Sirupe, reinsortige oder gemischte Frucht- und Gemüsesäfte, Tees, Kräuteressenzen oder Trinkessige. Aber auch die vielen neuen Bio-Limonaden zählen dazu und alkoholfreie Biere nicht zu vergessen.

Wie werden Säfte, Essenzen und Essige serviert?
Oft ist das Problem die Süße. Manche Säfte sind auch zu sättigend, oder können abführend wirken. Daher braucht es Ergänzungen, Erweiterungen, Kombinationen und neue Einfälle.

Ein Beispiel gefällig?
Moosbeerensaft, verfeinert mit Zimtblüte, Nana-Minze und Scheurebensaft gereicht zur Gewürzente mit Entenleber. (Peter Müller, Heimlich Wirt, Österreich).

Und wie sieht es mit Wein aus?
Das Angebot an alkoholfreien Weinen ist überschaubar und bisher gelingt es nur wenigen eine Übereinstimmung mit dem Original zu vermitteln. Zu nennen sind der feinwürzige »Green Pepper«, auf Basis eines niederösterreichischen Grünen Veltliners, ein zitronig-duftiger »Natureo« Muscat von Miguel Torres oder »Kolonne/0« der beiden Gründer Moritz und Philipp aus Berlin.

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